Hochhaus Moosacher Strasse

Wettbewerbsentwurf für ein Bürogebäude, 1. Preis, München , 2018, Wettbewerbsprojekt
Der konzeptionelle Rahmen für diesen Hochhausentwurf wird gebildet durch die Position an einer wichtigen Münchner Hauptstraße die Ausprägung der Ecke Am Oberwiesenfeld als Hauptzufahrt zu dem rückläufigen Stadtteil mit Wohnen, Arbeiten und Schulen die architektonische Haltung zwischen einerseits dem alten Hauptgebäude der Knorr Bremse mit der offenen Vorfläche und andererseits dem gerade entstehenden Hochhaus Moosacher Strasse 82 die Gliederung des umfangreichen Bauvolumens bei einer beschränkten Höhenentwicklung Unser Entwurf besteht grundsätzlich in dem Ineinandergreifen zweier quadratischer Baukörper, die sich im Sockelbereich zusätzlich erweitern. Es entstehen fünf unterschiedliche Höhenstufen. Durch den einen, knappen Erschließungskern ergeben sich in den Geschoßgrundrissen flexible, gut belichtete Arbeitsbereiche. Die Staffelungen nehmen Bezug zu den Traufhöhen der Knorr Bremse und den östlich anschließenden Baukörpern um den kleinen Park an der Moosacher Straße und rücken mit dem schlanken, höchsten Teil direkt an die Straße. Diese Stufung des Baukörpers macht das Haus zu einem städtischen, vielschichtigen ... mehr lesen

Fassadenplanung Seetor Areal

Gewerbebauten in Nürnberg, Nürnberg , 2017, Wettbewerbsprojekt
Die Entwicklung unterschiedlicher, jeweils zwei Büroachsen umfassender Module bildet das Instrumentarium zur flexiblen Abbildung des entstehenden Nutzungsmixes innerhalb des Gebäudes. Die unterschiedliche Kombination dieser Module in Verbindung mit einer differenzierten Farbgebung und Materialität ermöglicht die Ausbildung der Fassade in zwei Varianten mit einer jeweils unterschiedlich gewichteten Balance zwischen Vielheit und Einheitlichkeit. Die Gestaltungselemente innerhalb der Module sind: Einfache Vor-/Rücksprünge in der Klinkerebene verdeutlichen die Typologie des jeweiligen Moduls Metall-Sturzelemente ermöglichen Farbvarianz und gleichzeitig eine einfache Wartung der Raffstoren Metall-Brüstungselemente im Wechsel mit Steinbrüstungen durchbrechen die Einförmigkeit eines durchlaufenden Brüstungsstreifens Großzügige, bodentiefe Fenster im Bereich der Treppenräume betonen die Bedeutung dieser Räume als repräsentativen Auftakt und Vorbereich für alle angehängten Büroeinheiten Zweifarbige Alufenster suggerieren trotz der für die Dreifachverglasung erforderlichen kräftigen Rahmen eine schlanke Eleganz der ... mehr lesen

Postbräuareal Holzkirchen

Planungsworkshop, Holzkirchen , 2017, Wettbewerbsprojekt
Ein übergeordnetes Entwurfsziel war für uns, die neuen Baukörper inmitten des zentralen Teils von Holzkirchen in dessen Vielfalt von Bautypologien - wie Kirche, aneinandergereihte Einzelhäuser, Hotel, Bauernhof, Brauereigebäude - nicht als ‚normalen‘ Geschoßwohnungsbau aufzufassen. Der Versuch, durch große Dachflächen, rhythmisiert durch Quergiebel, ohne Dachgauben und Fassadeneinschnitte, gelassen–ruhige Gebäude zu entwerfen, die in ihrer Maßstäblichkeit eher an Brauereien erinnern, verfolgt das obengenannte Ziel. Dasselbe gilt für den Vorschlag, keine vorgehängten oder auskragenden Balkone auszubilden, sondern im Baukörper befindliche Übereck-Loggien, die aus Schallschutzgründen zu Wintergärten werden können. Die Entscheidung für Putzfassaden und Ziegeldächer dient ebenso der Einbindung in den Kontext. Die interne Erschließung entlang der Ostseite der Gebäude ist als räumlich gegliederte, kontinuierlich gepflasterte Fläche gedacht, die simultan von Fußgängern, Fahrrädern, Kinderspiel und Feuerwehr genutzt wird. Der Platz zwischen den beiden Hauptgebäuden wird akzentuiert durch die breiten 30° Giebelfassaden mit den beiden Hauseingängen. Als Variante verstehen wir ... mehr lesen

Carl-Wery-Strasse

Boardinghouse und P+R Parkhaus, München , 2017, Wettbewerbsprojekt
Das Gebäude bildet mit seiner gestaffelten Kubatur einen ruhigen Gegenpol zur diagonalen Strömung der Carl-Wery-Straße. Nicht eine Scheibe, sondern ein schlanker Turm bestimmt städtebaulich den Vorplatz am Neuperlacher Bahnhof. Alle Nutzungseinheiten werden direkt über den Vorplatz erschlossen. Die Staffelung der Kubatur entsteht durch Versatz der Baukörper und eine differenzierte Höhenentwicklung und setzt sich im Gebäude des Parkhauses auf natürliche Weise fort. Das Turmgebäude bildet den Akzent des Ensembles und markiert den zentralen Zugang zum Boardinghouse. Die Zugänge zu den Einzelhandelsflächen liegen jeweils zentriert in einem der gestaffelten Gebäudeteile zum Vorplatz hin und sind so trotz der relativ geringen Antrittsfläche individuell klar ablesbar und adressierbar. Die Gastronomieeinheit kann Außenflächen auf dem Vorplatz anbieten Die Staffelwirkung der Gebäudeteile wird durch Klinkerfassaden in leicht unterschiedlichen Farbschattierungen und Verbänden weiter verstärkt. Die Gebäude verfügen über deutlich ausgeprägte, abgeschrägte Ecken, die den Ausdruck der Massivität unterstreichen. Durch die pro Wohneinheit eingesetzten hellen Architekturbetonrahmen ... mehr lesen

Ehemaliges Coca-Cola Areal

Städtebaulicher Ideenwettbewerb mit mahl gebhard konzepte - 2. Preis, Nürnberg , 2016, Wettbewerbsprojekt
Der Entwurf kombiniert zwei Raumtypologien, die im modernen Städtebau seit je in einem Spannungsverhältnis zueinander stehen. Dies ist zum einen die gewerblich genutzte straßenbegleitende Randbebauung, die im besten Fall den Boulevardcharakter eines öffentlichen Raumes erzeugt. Hier wird versucht, durch Staffelung und Höhenstufung eine individuelle Ablesbarkeit einzelner Gebäude in der Abfolge zu entwickeln und diese Vorstellung auch in Materialität und Detail der Fassaden zu übersetzen. Zum anderen ist es die räumliche Verschränkung einzelner, freier Wohn-Baukörper, die hier schachbrettartig angeordnet eine Vielzahl unterschiedlicher Freiräume und Durchblicke herstellt. Dies geschieht hinter dem architektonischen Rand und öffnet sich gelassen zur anschließenden Uferrandsituation. Dieses Spiel der Räume wird eingeleitet durch eine portalartige Öffnung des Randes in der Ostendstraße und steht in enger Beziehung zur Staffelung der Randbebauung, so das das Ensemble im Innenbereich eine räumliche Verzahnung der unterschiedlich genutzten Bauteile erreicht. Das Zentrum des neuen Wohngebiets bildet der große Quartiersplatz mit Wasserbecken und großen Bäumen, der zum kommunikativen ... mehr lesen

Cofely-Areal Lindau

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb mit mahl gebhard konzepte - 4. Platz, Lindau , 2016, Wettbewerbsprojekt
Eine geschlossene bauliche Abschirmung zur lauten Kemptener Straße ist sicherlich notwendig. Im Inneren des Geländes erscheint uns jedoch eine offene Agglomeration von Wohnhäusern, die von jeder Wohnung Ausblicke in differenzierte Raumfolgen ermöglicht, die sinnvolle stadträumliche Haltung zu sein. Die östlich und südlich anschließenden Stadtquartiere Lindaus weisen ihrerseits keine langen Randbebauungen, Zeilen oder Blöcke auf, sodaß trotz der schachbrettartigen Eigenwilligkeit des neuen Quartiers ein Gesamtzusammenhang entsteht. Jedes einzelne der Häuser hat einen komplexen Bezug zu den umliegenden offenen Hofräumen und ebenso zu der nordwestlich angrenzenden Obstbaumwiese. Die Anordnung und Ausformung der Baukörper ermöglicht tiefe Durchblicke innerhalb des Gebietes, der zentrale Freiraum steht in direktem Bezug zum Grünzug Ach im Westen. Durch die Abstaffelung der Gebäudehöhen nach Norden hin entsteht ein harmonisches Zusammenspiel mit der bestehenden Nachbarbebauung. An der südlichen Ecke des Geländes hinter dem Lindaupark markiert ein höheres Haus den Auftakt zum neuen Quartier. Die Haustypen im Inneren des Quartiers gruppieren die Wohnungen jeweils um ein von oben ... mehr lesen

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