Erich-Kästner Strasse

Wohngebäude, München , 2006 bis 2009, realisiert
Im Herzen von Schwabing in der Erich Kästner Straße entstand ein Wohnhaus mit 14 hochwertigen Wohnungen. Das Gebäude bildet den Übergang zwischen einer geschlossenen Blockbauweise und einem freistehenden Wohngebäude aus den 30er Jahren an der südwestlichen Blockecke. Anstelle der sonst üblichen Grenzbebauung mit Brandwand entstand hier eine nach oben sich zurückstaffelnde Form mit Terrassenwohnungen - sowohl in Richtung des strassenseitigen Nachbargebäudes als auch im gartenseitigen Teil des insgesamt T-förmigen Baukörpers. Die zurückhaltende Lochfassade in hellem Putz wird akzentuiert durch die raumhohen französischen Fenster mit ihren dunklen Stahlgeländern und Holzrolläden. Über das natursteinbekleidete Entrée gelangt man zum Treppenhaus, das bis zum 3. Obergeschoss pro Etage drei Wohnungen erschließt - im 4. und 5. Obergeschoss jedoch gibt es pro Etage jeweils nur eine große Einheit. Alle Wohnungen verfügen über ausgedehnte Terrassen. Innenarchitektur: Lauter Innenarchitektur, München  ... mehr lesen

Haus Dahm

Geschäftshaus, Hagen , 2009, realisiert
Die Fassade zur Fußgängerzone ist im spanischen Kalksandstein Bateig phantasia mit seiner lebhaften Marmorierung gehalten, in den beiden unteren Geschossen gibt es zwei große Öffnungen für die Ladennutzung und eine schmale, gleich hohe, für den Eingang der oberen Geschosse. Diese weisen ein ganz anderes Raster als der Sockel auf und wollen mit diesem scheinbaren Widerspruch Modernität ausdrücken. Im zweiten Obergeschoß weicht die Fassade in 3 Ebenen zurück, eine nur 22 cm breite gothisierende Steinstrebe unterstützt die lediglich mit senkrechten Elementen versehenen mehrgeschossigen Fensterelemente, oberhalb des 4ten Geschosses drängen die zurückgesetzten Ebenen wieder nach vorne. Der achteckige Eingangsbereich wurde in Zusammenarbeit mit dem Künstler Peter Klein gestaltet, der das Thema des Hauses "Alpha und Omega" - Anfang und Ende, Kommen und Gehen - ... mehr lesen

Mendelssohn-Bartholdy-Park 3

Wohn-/Geschäftshaus, Berlin , 2003 bis 2009, realisiert
Ein großes Haus an einem Park im Süden als helles, optimistisches Element im Stadtraum weitsichtbar: dies war Vorgabe und Ziel. Der Block von 60m mal 60m setzt sich zusammen: aus einem mächtigen Sockel, der die aufsteigenden U-Bahntrassen überspannt, einen Kolonnadengang mit Geschäften und Restaurants entlang des Tilla Durieux Parks aufweist und einen großen Fitnessclub enthält, und darüber drei Wohnhäusern, die sich um einen hochgelegenen Garten gruppieren. Die Erschließung der Wohnungen erfolgt zentral an der Kolonnade. Hier erscheint der Name des Ensembles "The Charleston" nicht als anstandsloses Neonschild sondern in großen Lettern "unvergänglich" in Stein gehauen. Die elegante Lobby -mit wertvollen Hölzern und mit getreppten Putzprofilen ausgekleidet vermittelt mehr den Eindruck eines Hotels als den eines Wohnhauseingangs. Hier empfängt ein Doorman die Besucher. Großformatige Photos von dem Potsdamer Platz zu Zeiten der Berliner Mauer erinnern an die bewegte Geschichte des Ortes als Grenze zwischen Ost- und West. Über eine Treppe oder einen Aufzug gelangen die Bewohner dann in den hochgelegenen Innenhof im 2.Obergeschoss, oberhalb der U-Bahn, wo eine ganz andere ... mehr lesen

Max-Viertel

Bürogebäude, München , 2003 bis 2007, realisiert
Im nordwestlichen Teil des Blocks, direkt angrenzend an das Hotel, befindet sich das Bürohaus. Es erstreckt sich entlang der Luisenstraße bis zur Karlstraße und ist im Osten von dem schmalen Park eingefasst. Seine stark vertikal gegliederte Fassade aus Crema Sintra wirkt umso stärker, als die eigentlichen Fensterrahmen aus Aluminium komplett hinter den Natursteinpfeilern verschwinden und somit das Gebäude nur aus zwei Materialien zu bestehen scheint: dem profilieren hellen Stein und den Glasflächen. Die Steinprofile mit dreieckigen Schnitt sind im 45 Grad Winkel zur Fassadenebene abgeschrägt, wodurch - je nach Beleuchtung - ein starkes Spiel aus Licht und Schatten resultiert. Die sechs ähnlich gehaltenen Geschosse schließt ein kräftiges horizontales Band oben ab, das darüber liegende einfacher gehaltene Laternengeschoss wird von einem stark profilierten 1,2 m auskragendem Dach dominiert - auch hier sind alle sichtbaren Teile entweder Naturstein oder Glas. Der optimistisch helle Stein und die vielen regelmäßigen und präzisen Gliederungen der Fassade wecken Assoziationen zum Klassizismus, die kräftige Attika erinnert an die Nähe zu Italien. Siehe auch: Max-Viertel: Städtebau,  ... mehr lesen

Max-Viertel

Städtebau, München , 2003 bis 2007, realisiert
Ausgangspunkt für die Neukonzeption dieses hochverdichteten Areals war die Forderung der Stadt München nach einer gleichmäßigen Mischung zwischen Wohn- und Gewerbenutzung. Ein fünf Sterne Hotel nordwestlich des Alten Botanischen Gartens bildet - auch höhenmäßig - den Kulminationspunkt, und ist so auch deutlich sichtbar vom Hauptbahnhof aus. Östlich des Hotels ist hochwertige Wohnbe bauung angeordnet, die ebenso auf die sich südlich anschließenden Parkflächen schaut. Gleichzeitig bot der Wettbewerb die Chance, der Abteikirche St. Bonifaz an der Karlstraße einen würdigen Vorplatz zuzuordnen, und damit die historische städtebauliche Achse aufzunehmen und bis in den Botanischen Garten hinein zu verlängern. Um diesen neu entstehenden Platz mit Brunnen sind ebenso Wohnhäuser angeordnet, während die nordwestliche und nordöstliche Ecken des Grundstückes mit Bürohäusern besetzt sind. Die Flächen zwischen den streng orthogonalen Blöcken sind als schmale, intensiv bepflanzte Gärten ausgebildet, die eine fußläufige Durchwegung des Quartiers in alle Richtungen ermöglichen. Siehe auch: Max-Viertel: Wohnquartier, Max-Viertel: ... mehr lesen

Max-Viertel

Wohnquartier, München , 2003 bis 2007, realisiert
Das Wohnensemble nördlich des Alten Botanischen Gartens gliedert sich in einen westlichen Block, bestehend aus drei Baukörpern, der von unserem Büro ausgeführt wurde und einem sich östlich daran anschließenden Teil, den unsere Kollegen und Freunde Otto Steidle und Johann Spengler entwarfen. Diese zwei unterschiedlichen Entwurfsansätze innerhalb der vorgegebenen Baulinien und Traufhöhen erzeugen optische Vielfalt und decken dabei auch verschiedene Marktsegmente ab. Das sogenannte "Max Palais" lehnt sich entwurflich stark an die Wohnbebauung des Tiergarten Dreiecks in Berlin an: An zentraler Stelle, im Bereich zwischen den beiden südlichen Gebäuden, ist eine großzügige Lobby als zentraler und einziger Zugang mit dem Tresen der Concièrge angeordnet, der Blick geht weiter - exakt auf der beschriebenen städtebaulichen Achse - durch den Innenhof und hindurch durch die zweigeschossige Halle des Treppenhauses des nördlichen Gebäudes, über den neu geschaffenen Platz bis hin auf die Kirchenfassade von Sankt Bonifatius. Diese spürbare Axialität verleiht dem Ensemble Großzügigkeit. Die beidseitig belichtete Lobby ist aufs wertvollste ausgestattet: Ein mehrfarbiger Terrazzo verziert den ... mehr lesen

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