Forckenbeckstrasse

Städtebau und Wohnungsbau, Berlin , 2016 bis 2019, im Bau
Auf einem etwa 40 Hektar großen Grundstück in Berlin Schmargendorf wird zwischen dreigeschossigen Siedlungsbauten aus den 1930er Jahren im Westen und einer Kleingartenkolonie im Osten ein neues Wohngebiet entwickelt. Die neue Bebauung teilt sich in vier Blöcke, die sich von der Forckenbeckstraße in Richtung Süden entwickeln - in Verlängerung der Kissinger Straße entsteht ein zentral gelegener Quartiersplatz. Insgesamt sind auf etwa 90.000m² BGF rund 1000 Wohnungen geplant. Die beiden nördlichen Blöcke A und B werden als Ergebnis eines konkurrierenden Verfahrens nach unserem städtebaulichen Entwurf umgesetzt. Dieser sieht zwei U-förmige Blockrandbebauungen vor, die sich zueinander öffnen. An den geöffneten Blockseiten ist jeweils gegenüberliegend eine Stadtvilla angeordnet. Zur Forckenbeckstraße und den nördlich gelegenen Sportplätzen schirmt sich die Bebauung mit einer geschlossenen Blockkante ab und bildet auch nach Süden zum Quartiersplatz eine durchgängige Platzfassade. Die Gebäudeplanung übernimmt Hilmer Sattler Architekten für den Block B. Im östlichen und südlichen Riegel mit einer Gebäudetiefe von 15 bzw. 15,5 m sind „durchgesteckte“ Wohnungen mit anteilig ... mehr lesen

Stegeweg West

Wohnungsbau, Schöneiche bei Berlin , 2014 bis 2019, im Bau
In Schöneiche bei Berlin wurde der bestehende B-Plan eines Wohngebietes aus dem Jahr 1995 so geändert, dass die neue, von Hilmer Sattler Architekten konzipierte städtebauliche Figuration umgesetzt werden konnte. In 2 Bauabschnitten entstehen ab 2017 insgesamt 13 Gebäude nach unserer Planung. Die Bebauungsstruktur richtet sich an dem zentral gelegenen Grünzug sowie am Stegeweg aus. Weitgehend einfache Kubaturen prägen die Wohnhäuser - Sonderbauformen werden nur eingesetzt, um die Schnittstelle zwischen Grünzug und Stegeweg räumlich zu fassen. In den Randbereichen werden die Baukörper kleinteiliger und niedriger, um einen angemessenen Maßstab zur angrenzenden Bestandsbebauung zu wahren. Die Baukörper werden so gesetzt, dass klare und großzügige Grünräume entstehen. Die unterschiedliche Qualität der Grünräume reicht vom öffentlichen Bereich des zentralen Grünzuges, über halböffentliche Bereiche in den Höfen der Wohnblöcke bis zu privaten Bereichen in Form von Gärten für die erdgeschossigen Wohnungen. Gestalterisch orientiert sich die Bebauung an der Gartenstadt-Architektur des frühen 20. Jahrhunderts, ohne diese zu kopieren. Die 2- bis 3-geschossigen Putzbauten finden ihren ... mehr lesen

Kappus Höfe

Städtebau und Wohnungsbau, Offenbach , seit 2015, im Bau
Auf dem 2016 vom Seifenhersteller Kappus aufgegebenen etwa 17 Hektar großen Produktionsgelände im Zentrum Offenbachs entsteht nach unserer Planung ein Wohnquartier mit ca. 310 Wohnungen. Die städtebauliche Leitidee orientiert sich an den aus den Niederlanden und Belgien bekannten Beginenhöfen, die sich noch heute – nach mehr als 500 Jahren – als ansprechende Bauform behaupten. Die von uns entwickelte, zusammenhängende Blockstruktur, bei der auch die Blockränder an der Ludwigstraße und Luisenstraße geschlossen werden, stellt einen Ruhepol in der sehr heterogenen Umgebung dar. Im Inneren des neuen Quartiers entstehen so drei hintereinanderliegende Höfe mit jeweils eigenständiger Identität. Sie unterscheiden sich in ihren Proportionen und lassen abwechslungsreiche stadträumliche Situationen mit großzügigen Baumbepflanzungen, Spielbereichen sowie von allen Bewohnern zu nutzenden Gemeinschaftsflächen entstehen. Eine öffentliche Durchwegung der Höfe von der Ludwigstraße zur Luisenstraße ist ebenfalls möglich; diese ist den Fußgängern vorbehalten und wird nur in Ausnahmefällen von Feuerwehr, Krankenwagen und Umzugswagen genutzt. Das homogene Bild der zusammenhängenden Blockstruktur ... mehr lesen

High Park Potsdamer Platz

Hotel, Wohn- und Geschäftsgebäude, Berlin , 2010 bis 2018, realisiert
Das Gebäude liegt im Bereich des Potsdamer Platzes und bildet den südlichen Abschluss der Bebauung entlang der Köthener Straße. Westlich wird das Grundstück durch den Park Gabriele-Tergit-Promenade begrenzt. Der Bau beinhaltet in der erdgeschossigen Ebene Gewerbeeinheiten, darüber Hotelflächen sowie in den oberen Geschossen insgesamt 165 Wohnungen. Auf der östlichen Grundstückshälfte befindet sich der größtenteils auf Stützen auflagernde U-Bahnhof Mendelssohn Bartholdy Park, der sich in einer leichten Kurve von Süden nach Norden zieht. Westlich davon befindet sich - fast parallel zum bestehenden U-Bahnhof- die Freihaltetrasse für die zukünftige S-Bahn Linie 21. Somit wird der Baukörper in den unteren Geschossen in Nord-Süd-Richtung durch die vorgenannten Trassen „durchschnitten“. Der Gesamtkörper der neuen Bebauung gliedert sich in folgende Bausteine: Über einem den Straßenraum prägenden Sockelbereich mit einer Höhe von etwa 20 Metern löst sich das Gebäude in drei separate Bauteile auf. Zwei turmartige Baukörper auf der Seite der Gabriele-Tergit-Promenade sowie ein riegelartiger Baukörper entlang der Köthener Straße rahmen die gemeinsame, begrünte „Gartenebene“ oberhalb ... mehr lesen

Lehrter Strasse

Wohnungsbau, Berlin , 2013 bis 2018, realisiert
Grundlage der Planung ist der städtebauliche Masterplan von Sauerbruch Hutton Architekten. Insgesamt umfasst dieser ein etwa 37 Hektar großes Areal nördlich des Berliner Hauptbahnhofs, zwischen Lehrter Straße / Poststadion im Westen und der Fernbahntrasse im Osten. In dem zentral gelegenen, städtebaulich sehr heterogenen Umfeld entsteht ein neues Wohnquartier mit etwa 750 Miet- und Eigentumswohnungen und knapp 300 Studentenwohnungen in insgesamt 23 Häusern. Als eines von 8 Architekturbüros, die an der Umsetzung beteiligt wurden, konnten wir vier Wohngebäude mit insgesamt 8.700m² oberirdischer BGF und 90 Wohnungen realisieren. Den städtebaulichen Vorgaben folgend, sieht unsere Planung 6-geschossige Bauten entlang der Lehrter Straße und 8-geschossige Baukörper zur Bahntrasse vor. Die Wohnungen wurden sehr effizient jeweils um einen Treppenkern als Zwei-, Drei- oder Vierspänner organisiert, hierbei waren erhöhte Schallschutzanforderungen aufgrund der Nähe zur Bahntrasse zu berücksichtigen. Die Fassadengestaltung der Gebäude folgt einer klassischen Dreiteilung, wobei sich die Sockelbereiche mit einer reduzierten Bossierung sowie die oberen Bereiche mit einem umlaufenden ... mehr lesen

Nordstadtgärten Quartier 3

Wohnbebauung, Nürnberg , 2015 bis 2017, realisiert
Quartiersentwicklung auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Tucher Brauerei in Nürnberg. Die städtebauliche Grundidee sieht vor, auf der Grundlage des vorhandenen Bebauungsplans eine geschlossene Randbebauung der westlichen, nördlichen und östlichen Flanken zu entwickeln, während für die inneren Zonen bis zum südlichen Rand eine offene Bauweise vorgesehen ist. Diese ist bestimmt vom Prinzip des Bauwich, eines engen Abstandes zwischen den Schmalseiten der Wohnhäuser. Dieses Prinzip bietet folgende Vorteile: Stadträumliche Spannung in einem fließenden Zusammenhang zwischen öffentlichem Straßen- und Erschließungsraum, den schmalen Zwischenräumen und den halböffentlichen Höfen. Rundumbefensterung der Häuser und Übereckbelichtung wichtiger Räume der Wohnungen, wobei nur Räume ohne dauernden Aufenthalt über den Bauwich belichtet sind. Eine Vielfalt von Häusern mit unterschiedlicher architektonischer Handschrift ist städtebaulich vorgegeben und trägt zur Identität des Quartiers bei. Unverwechselbare Adressen entstehen. Eine Errichtung der Anlage in einer Abfolge von Bauabschnitten, die aus wirtschaftlichen Gründen flexibel bleiben soll, wird durch die offene städtebauliche ... mehr lesen

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