Museum Barberini

Rekonstruktion Palais Barberini am Alten Markt, Potsdam , 2013 bis 2017, realisiert
Das 1771/72 nach Plänen von Carl von Gontard und Georg Christian Unger erbaute Bürgerhaus nach Vorbild des Palazzo Barberini in Rom bestand vorerst nur aus dem Vorderhaus, im folgenden "Kopfbau" genannt. Im 19. Jh. wurden die beiden Seitenflügel hinzugefügt. Es erfolgte der Umbau des Vorderhauses zum Vereinshaus. Das Gebäude wurde im zweiten Weltkrieg bis auf den Mittelrisalit zerstört und anschließend abgetragen. Ziel des Neubaus des Museum Barberini ist es, dieses für Potsdam bedeutende Gebäude im Stadtraum wieder zu gewinnen. Mit der geplanten Nutzung als Museum und Café bietet der Neubau des Museum Barberini die größtmögliche öffentliche Zugänglichkeit und einen großartigen Beitrag zur Belebung der Innenstadt für Potsdamer Bürger und Besucher der Stadt. Das Grundstück befindet sich im Zentrum Potsdams in direkter Nachbarschaft zum Landtag und der Nicolaikirche sowie dem Potsdam Museum zwischen Altem Markt und Alter Fahrt. Das Gebäude besteht aus zwei Obergeschossen, einem Erdgeschoss und einem Untergeschoss. Während das Untergeschoss die gesamte Grundstücksfläche unterbaut, gliedern sich die oberirdischen Geschosse in den Kopfbau (zum Alten Markt) und zwei annähernd ... mehr lesen

Globushaus

Schloss Gottorf, Schleswig , 2001 bis 2003, realisiert
Seit 1994 wird der terrassierte, frübarocke Garten nördlich von Schloß Gottorf in Etappen wiederhergestellt. Im Sommer 2004 wurde das Neue Globushaus fertiggestellt, in dem eine Rekonstruktion des sogenannten Gottorfer Globus ausgestellt ist. Der schleswigsche Herzog Friedrich III hatte die Anlage ab 1637 errichten lassen, 1713 hatte Peter der Große den Globus übereignet bekommen. Dementsprechend stellte sich uns die Aufgabe eines kleinen Museums mit einer Fläche von 60 m². Traditionsgemäß wird jeder Globus so in den Raum gestellt, daß seine Achse parallel zur tatsächlichen Erdachse verläuft. In unserem Entwurf wird die Parallele zur Erdachse durch das ganze Haus geführt. Sie erstreckt sich auch vor das Haus in den Park und ragt oben aus der Terrasse ... mehr lesen

Stadtbibliothek Pforzheim

Bibliothek und Musikschule, Pforzheim , 1999 bis 2002, realisiert
Im Jahre 1988 gewannen wir einen städtebaulichen Wettbewerb im Zentrum Pforzheims, elf Jahre später erhielten wir den Auftrag zur Realisierung eines Gebäudes. Gemäß den städtebaulichen Vorgaben ist die Südfassade im Radius von 70 m gerundet. Das hauptsächliche Fassadenmaterial ist ein heller Sandstein. Er wird durch plastische, horizontal verlaufende Aluminiumprofile kontrastiert, die den oberen und unteren Abschluß der Fensterbänder bilden. Zentrales architektonisches Element im Inneren ist die geschwungene Treppe vom Foyer in den Bibliotheksraum.Die Möblierung ist in einem dunklen Rot gehalten, um die unruhige Farbigkeit der Bücherrücken zu fassen. Gleichzeitig strahlt es Ruhe und Würde ... mehr lesen

Grafikmuseum Pablo Picasso

Umbau/Sanierung/Neubau, Münster , 1998 bis 2000, realisiert
Die Sammlung von Gert Huizinga wurde 1997 von der Sparkassenstiftung Pablo Picasso erworben. Zwei repräsentative Gebäude in der historischen Altstadt, von denen lediglich die Klinkerfassaden im Orginalzustand erhalten waren, wurden dafür zur Verfügung gestellt. In einem Wettbewerb schlugen wir eine Gliederung in Bereiche mit unterschiedlicher Belichtung vor: Die sehr helle Zone im Hochparterre mit Kasse und Nebenfunktionen. Der hohe Treppenraum, der durch die Folge unterschiedlicher Fenster Tageslicht erhält. Die künstlich belichteten Ausstellungsräume mit der für Graphik üblichen geringen Helligkeit. Der Parkettboden und die Decke sind in einen äußeren Rahmen und ein inneres Feld gegliedert. Dieses Minimum an Detail stellt den Einklang mit den dunklen, profilierten Bilderrahmen her, die auch Teil unserer Entwurfsarbeit sind. Hinter dem Museum im Blockinneren sind Verkaufsflächen geplant, ein Verbindungsweg durch das Museumsfoyer ist vorgesehen.Das offene Café zur einen Seite und die hohe Treppenhalle auf der anderen Seite machen die Besonderheit des Ortes ... mehr lesen

Martin-Gropius-Bau

Generalsanierung, Berlin , 1998 bis 1999, realisiert
Im Jahr 1996 vereinbarte das Deutsche Historische Museum mit dem Land Berlin, die für das Jahr 1999 geplante Jubiläums schau zum 50. Geburtstag des Grundgesetzes im Martin-Gropius-Bau einzurichten. Die lang überfälligen Sanierung des vielbespielten Ausstellungs hauses wurden mit einem Umbau kombiniert, durch den der durch die ehemalige Mauerlage des Hauses nicht mehr benutz bare Nordeingang wieder zum Haupteingang wurde. Aus diesem Grunde wurde im Jahr 1997 ein Wettbewerb eingeladen, den das Büro Hilmer & Sattler und Albrecht mit dem Büro Volkhausen + Lubkoll gewann. Über die funktionalen, technischen und bauphysikalischen Verbesserungsmaßnahmen hinaus konnte die ursprüngliche klare Raumstruktur des Gebäudes wiedergewonnen und zeitgemäß interpretiert werden.  ... mehr lesen

Gemäldegalerie

Museum, Berlin , 1986 bis 1998, realisiert
Der Zugang erfolgt über eine helle Rotunde. Die Ausstellungsräume gruppieren sich um eine langgestreckte, trapezförmige Pfeilerhalle als zentralen Erschließungsraum. Punktuelle Oberlichtöffnungen schaffen in diesem Raum ein kontrastreiches Hell-Dunkel, das in wohltuendem Gegensatz zu den gleichmäßigen Lichtverhältnissen der Ausstellungsräume steht. Ausstellungsräume für alte Bilder müssen bei optimalen Lichtverhältnissen einzig dem Zweck dienen, die wertvollen Exponate angemessen zur Wirkung zu bringen. Die Galerie ist als reines Tageslichtmuseum ... mehr lesen
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