Moosacher Strasse 82

Hotel und Boardinghouse, München , seit 2014, im Bau
Der Neubaukomplex an der Moosacherstraße 82 liegt am nördlichen Ende des Olympiaparks. Entwurf, Planung und Gestaltung liegen bei drei Planungsbüros. Es entstehen ein Hotel und Boardinghaus (Hilmer Sattler Architekten) sowie ein Studentenwohnheim, Mikroapartments und Büros (Steidle Architekten).Das Hotel ist ausgelegt auf 329 Doppelzimmer und 136 Vierbettzimmer (Gesamtbettenanzahl 1202 Betten). Im Erdgeschoss des Hotels befinden sich der großzügige Empfang mit Lobbybereich, Restaurant mit Küche und Freischankfläche sowie verschiedene Service- und Funktionsbereiche.Das Boardinghaus verfügt über 105 Businessapartments, ausgestattet mit Wohnraum, Duschbad/WC und Kitchenette. Die Bewohner können gemeinschaftlich eine Lounge im EG nutzen und die Dienste des Concierge in Anspruch ... mehr lesen

Schloss Elmau Retreat

Neubau eines Spa-Hotels, Krün bei Mittenwald , 2012 bis 2015, realisiert
Der Reiz des Schlosses Elmau liegt in dessen klosterartiger Gebäudeform und seiner Vielfalt von eigenartig-interessanten Räumen und Gängen. Die Qualität liegt in einer gewissen Introvertiertheit. Das neue Hotel – das Retreat – ist entworfen mit dem architektonischen Ziel nicht einen Kontrast, nicht einen Bruch mit den vorhandenen Gebäuden der Elmau zu erzeugen. Die Materialien Putz, Holzbekleidungen, Schindelverschalung und Kupferblech sind die selben – und dennoch unterscheidet sich das neue Haus ganz wesentlich in seiner äußeren Gestalt durch die Variierung und Staffelung der Motive in den einzelnen Geschossen, durch seine radikale Offenheit der Zimmer und der Gesellschaftsräume nach Süden zum Bach und zum Wettersteinmassiv. Restaurants, Lounges, Bar, Spa-Räume und die offene Terrasse entwickeln sich ineinanderfließend als ein großer Raumzusammenhang. Das neue Gebäude ist nicht lagernd und geheimnisvoll nach innen orientiert wie das Schloss, sondern aufrecht, transparent und ... mehr lesen

Palais an der Oper

Umbau/Sanierung, München , 2002 bis 2012, realisiert
Umstrukturierungen bei der Post führten in den vergangenen Jahren zur Aufgabe diverser Standorte und zur Veräusserung von Immobilien. Für das Palais an der Oper bedeutet das eine Umnutzung zu Büro, Wohnungs-, Gastronomie- und Einzelhandelsflächen. Planerisches Ziel ist eine behutsame Wiederherstellung der Bürkleinschen Bogenstellung der Bestandsfassaden am Hofgraben. Die Westfassade zur Residenzstrasse wird im Kontext zu Klenzes klassizistischen Vorgaben neu errichtet. Über einem Naturstein- bzw. Werksteinsockel baut sich die Fassade dreigliedrig über ein hohes Erd- / Mezzaningeschoss auf. Die Obergeschosse nehmen die Achsfolge des Erdgeschosses auf, die Fassadenöffnungen sind als französische Fenster gestaltet. Die beiden Eckrisalite bleiben erhalten. Durch den bestehenden Haupteingang an der Maximilianstrasse erreicht man unmittelbar den Innenhof, über den die Büro- und Wohngeschosse durch jeweils eigene Foyers erschlossen werden. Der Durchgang zum südlichen Hofgraben bildet die Anbindung in Richtung Alter Hof und Marienhof. Im Erd- und 1. Obergeschoß sind Restaurants und Läden geplant, darüber bis zum 4.Obergeschoß Büroflächen und in den beiden oberen Geschossen ... mehr lesen

Akris München

Boutique Residenzstraße, München , 2011, realisiert
Die Boutique in München ist nach Hamburg das vierte Akris Geschäft in Deutschland. Die zweistöckige Boutique befindet sich an der Ecke der Residenzstrasse, an zentraler Stelle der Münchner Innenstadt. Eine geschwungene Ahornholzwand bildet die Essenz des Einrichtungskonzepts. Die Weichheit der Form und des Materials strömt Wärme aus, die den Kunden willkommen heisst und ihn einlädt, die Boutique zu erkunden. Die zweite Etage wird durch eine gebogene Holzstruktur in Form eines Kleeblatts geprägt, die die Ankleidekabinen umrahmt. Die ganze Boutique wird von Akris-typischen Elementen bestimmt: marmorierte Stuccowände, matte Steinböden, Aufhänge-Vorrichtungen aus Chrom, Akris Signatur Möbelstücke wie der rote Tisch oder das von Christoph Sattler entworfene Ledersofa. Eine mit schwarzem Rosshaar bekleidete Wand, an der die Kollektion ausgestellt wird, zieht sich durch den grossen Showroom der zweiten Etage. Rosshaar ist das Grundmaterial der Accessoires-Kollektion von Akris und dient als Erkennungsmerkmal der ... mehr lesen

Einstein Congress

Kongress-/Seminargebäude, St.Gallen , 2001 bis 2009, realisiert
In engem räumlichen und funktionalen Zusammenhang mit dem Hotel Einstein entstand ein Kongressgebäude im St. Galler Klosterviertel in räumlicher Nähe zur berühmten Stiftskirche. Der neue Baukörper erzeugt durch Rundungen eine Folge von verdichteten Gassen und Plätzen, die das Raumgefühl und die Proportion der umgebenden Stadt reflektieren. Der Einstein Congress besteht aus zwei Bauteilen, deren moderne Umsetzung der vertikalen Fassadengliederung die baulichen Strukturen von innerstädtischen Gebäuden der vorletzten Jahrhundertwende aufnimmt. Ziel dieses Entwurfs war es, durch die Weiterentwicklung der örtlichen Gestaltungsansätze ein gänzlich neues Gebäude zu entwickeln, das sich erst auf den zweiten Blick als ein solches zu erkennen gibt. Der Kongressteil mit seinen offenen, stellenweise zweigeschossig fließenden Foyerzonen ist zum Hotelvorplatz und Klosterbezirk ausgerichtet und besitzt eine turmartige Treppenverbindung zwischen den Kongress- und Seminarbereichen. Die gerundete Turmform reflektiert vergleichbare Eckausbildungen in der St. Galler Innenstadt und bezieht sich konkret auf den historischen 'Grünen Turm', der vom 17. bis 19. Jahrhundert an dieser Stelle als ... mehr lesen

Haus Dahm

Geschäftshaus, Hagen , 2009, realisiert
Die Fassade zur Fußgängerzone ist im spanischen Kalksandstein Bateig phantasia mit seiner lebhaften Marmorierung gehalten, in den beiden unteren Geschossen gibt es zwei große Öffnungen für die Ladennutzung und eine schmale, gleich hohe, für den Eingang der oberen Geschosse. Diese weisen ein ganz anderes Raster als der Sockel auf und wollen mit diesem scheinbaren Widerspruch Modernität ausdrücken. Im zweiten Obergeschoß weicht die Fassade in 3 Ebenen zurück, eine nur 22 cm breite gothisierende Steinstrebe unterstützt die lediglich mit senkrechten Elementen versehenen mehrgeschossigen Fensterelemente, oberhalb des 4ten Geschosses drängen die zurückgesetzten Ebenen wieder nach vorne. Der achteckige Eingangsbereich wurde in Zusammenarbeit mit dem Künstler Peter Klein gestaltet, der das Thema des Hauses "Alpha und Omega" - Anfang und Ende, Kommen und Gehen - ... mehr lesen

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