High Park Potsdamer Platz

Hotel, Wohn- und Geschäftsgebäude, Berlin , 2010 bis 2018, realisiert
Das Gebäude liegt im Bereich des Potsdamer Platzes und bildet den südlichen Abschluss der Bebauung entlang der Köthener Straße. Westlich wird das Grundstück durch den Park Gabriele-Tergit-Promenade begrenzt. Der Bau beinhaltet in der erdgeschossigen Ebene Gewerbeeinheiten, darüber Hotelflächen sowie in den oberen Geschossen insgesamt 165 Wohnungen. Auf der östlichen Grundstückshälfte befindet sich der größtenteils auf Stützen auflagernde U-Bahnhof Mendelssohn Bartholdy Park, der sich in einer leichten Kurve von Süden nach Norden zieht. Westlich davon befindet sich - fast parallel zum bestehenden U-Bahnhof- die Freihaltetrasse für die zukünftige S-Bahn Linie 21. Somit wird der Baukörper in den unteren Geschossen in Nord-Süd-Richtung durch die vorgenannten Trassen „durchschnitten“. Der Gesamtkörper der neuen Bebauung gliedert sich in folgende Bausteine: Über einem den Straßenraum prägenden Sockelbereich mit einer Höhe von etwa 20 Metern löst sich das Gebäude in drei separate Bauteile auf. Zwei turmartige Baukörper auf der Seite der Gabriele-Tergit-Promenade sowie ein riegelartiger Baukörper entlang der Köthener Straße rahmen die gemeinsame, begrünte „Gartenebene“ oberhalb ... mehr lesen

Moosacher Strasse 82

Hotel und Boardinghouse, München , 2014 bis 2019, im Bau
Der Neubaukomplex an der Moosacherstraße 82 liegt am nördlichen Ende des Olympiaparks. Entwurf, Planung und Gestaltung liegen bei drei Planungsbüros. Es entstehen ein Hotel und Boardinghaus (Hilmer Sattler Architekten) sowie ein Studentenwohnheim, Mikroapartments und Büros (Steidle Architekten).Das Hotel ist ausgelegt auf 329 Doppelzimmer und 136 Vierbettzimmer (Gesamtbettenanzahl 1202 Betten). Im Erdgeschoss des Hotels befinden sich der großzügige Empfang mit Lobbybereich, Restaurant mit Küche und Freischankfläche sowie verschiedene Service- und Funktionsbereiche.Das Boardinghaus verfügt über 105 Businessapartments, ausgestattet mit Wohnraum, Duschbad/WC und Kitchenette. Die Bewohner können gemeinschaftlich eine Lounge im EG nutzen und die Dienste des Concierge in Anspruch ... mehr lesen

Orania.Berlin

Hotel, Berlin , 2013 bis 2017, realisiert
Für uns Architekten liegt der Reiz und das Privileg der Aufgabe darin, sich mit dem besonders gelungenen Bau der Architekten Cremer & Wolffenstein von 1913 auseinanderzusetzen. Das Gebäude besitzt die hochurbane Ausstrahlung der Berliner Kaufhausarchitektur in der Nachfolge Messels, wirkt jedoch sehr domestiziert durch seine geordnete Pfeilerstruktur, vier Varianten der Fensteröffnungen, ein feines Relief von Profilierungen, üppigere Schmuck-Elemente im obersten Geschoss sowie die gleichförmig gerundete, nicht überhöhte Ecke. Die innere Flexibilität, die durch das tragende Pfeilerraster und die beiden peripheren Treppenhäuser gegeben ist, ermöglicht jenen Wechsel von Nutzungen, der in den 100 Jahren der Existenz des Gebäudes stattgefunden hat. Das Erdgeschoss wurde als ein großer, zusammenhängender Raum konzipiert, bei dem die unterschiedlichen Funktionen wie der Hotel- und Restauranteingang, die Lobby, zwei Restaurantbereiche mit Bühnen-Podest, zwei offene Kaminzonen, der Bartresen und die offene Küche zusammenwirken. Die darüberliegenden vier Regel-Geschosse beinhalten die Gästezimmer und Suiten. Obwohl die Einzel- und Doppelzimmer relativ klein sind, wirken sie mit ... mehr lesen

Schloss Elmau Retreat

Neubau eines Spa-Hotels, Krün bei Mittenwald , 2012 bis 2015, realisiert
Der Reiz des Schlosses Elmau liegt in dessen klosterartiger Gebäudeform und seiner Vielfalt von eigenartig-interessanten Räumen und Gängen. Die Qualität liegt in einer gewissen Introvertiertheit. Das neue Hotel – das Retreat – ist entworfen mit dem architektonischen Ziel nicht einen Kontrast, nicht einen Bruch mit den vorhandenen Gebäuden der Elmau zu erzeugen. Die Materialien Putz, Holzbekleidungen, Schindelverschalung und Kupferblech sind die selben – und dennoch unterscheidet sich das neue Haus ganz wesentlich in seiner äußeren Gestalt durch die Variierung und Staffelung der Motive in den einzelnen Geschossen, durch seine radikale Offenheit der Zimmer und der Gesellschaftsräume nach Süden zum Bach und zum Wettersteinmassiv. Restaurants, Lounges, Bar, Spa-Räume und die offene Terrasse entwickeln sich ineinanderfließend als ein großer Raumzusammenhang. Das neue Gebäude ist nicht lagernd und geheimnisvoll nach innen orientiert wie das Schloss, sondern aufrecht, transparent und ... mehr lesen

The Charles

Hotel, München , 2003 bis 2007, realisiert
Die architektonische Erscheinung des Hauses ist geprägt von einer zurückhaltenden Eleganz, die eher erst auf den zweiten Blick ihre Kostbarkeit verrät. Die leichte Rundung der Fassade an der Südostfassade stellt dem ankommenden Gast gegenüber eine einladende höfliche Geste dar, die beiden runden Türme, die die Fassade beidseitig einfassen, spielen das Thema der Kurve weiter. Hier steht man in der Tradition der großen Hotels aus dem 19. Jahrhundert an der Cote d'Azur. Die Fassade besteht hauptsächlich aus dem Naturstein Crema Sintra, einem hellen Kalkstein aus Portugal, aus dem in sichtbar handwerklicher Technik verschiedene klassische Motive wie senkrechte Kanneluren herausgearbeitet sind. Die meisten Zimmer orientieren sich zum Alten Botanischen Garten mit großen Fenstern und Balkonen aus Gussaluminium, deren aufwändig geschmiedete Metallgeländer an die Belle Epoque in Paris erinnern. Das Herzstück des Hauses ist die zweigeschossige Eingangshalle mit einem Oberlicht - ein traditionelles Motiv der Hotelarchitektur des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mehrere Ölgemälde von Franz von Lenbach (1836-1904) hängen hier, als direkter Bezug auf das in fußläufiger Entfernung liegende ... mehr lesen

Schloss Elmau

Sanierung/Erweiterung, Krün bei Mittenwald , 1993 bis 2006, realisiert
Das zwischen 1914 und 1916 errichtete Schloß Elmau, auf einer Meereshöhe von 1000m romantisch in einer oberbayerischen Almenlandschaft gelegen, stellt das Hauptwerk des Münchener Architekten Carlo Sattler (1877-1966) dar, dem Großvater von Christoph Sattler und Urgroßvater von Thomas Albrecht. Ganz im Sinne der vor dem ersten Weltkrieg überall in Europa weit verbreiteten lebensreformerischen Bewegung, sich an außergewöhnlich abgeschiedenen Orten zur geistigen und körperlichen Erholung zurückzuziehen wurde hier für seinen Schwager, den Philosophen und Reformer Johannes Müller ein Erholungshotel angelegt. Das viereckige verputzte Haupthaus mit einem großen Mansardendach weist einen an die bayerischen Klöster erinnernden Turm auf, der sich aber im Inneren des Baukörpers befindet und deshalb eine Assoziation an eine Kirche kaum zulässt, dem Ensemble aber dadurch eine unverwechselbare Signetwirkung verleiht. Im Inneren birgt das Gebäude verschiedene aufwendige Eß- und Tanzsäle, breite gewölbte Flure, quasi barocke Treppenhäuser in betont handwerklicher Manier ausgeführt, die aber keinerlei Bezug zu in dieser Zeit noch vorhandenen Jugendstilströmungen nehmen. Jedem Besucher - auch ... mehr lesen
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