Palais an der Oper

Umbau/Sanierung, München , 2002 bis 2012, realisiert
Umstrukturierungen bei der Post führten in den vergangenen Jahren zur Aufgabe diverser Standorte und zur Veräusserung von Immobilien. Für das Palais an der Oper bedeutet das eine Umnutzung zu Büro, Wohnungs-, Gastronomie- und Einzelhandelsflächen. Planerisches Ziel ist eine behutsame Wiederherstellung der Bürkleinschen Bogenstellung der Bestandsfassaden am Hofgraben. Die Westfassade zur Residenzstrasse wird im Kontext zu Klenzes klassizistischen Vorgaben neu errichtet. Über einem Naturstein- bzw. Werksteinsockel baut sich die Fassade dreigliedrig über ein hohes Erd- / Mezzaningeschoss auf. Die Obergeschosse nehmen die Achsfolge des Erdgeschosses auf, die Fassadenöffnungen sind als französische Fenster gestaltet. Die beiden Eckrisalite bleiben erhalten. Durch den bestehenden Haupteingang an der Maximilianstrasse erreicht man unmittelbar den Innenhof, über den die Büro- und Wohngeschosse durch jeweils eigene Foyers erschlossen werden. Der Durchgang zum südlichen Hofgraben bildet die Anbindung in Richtung Alter Hof und Marienhof. Im Erd- und 1. Obergeschoß sind Restaurants und Läden geplant, darüber bis zum 4.Obergeschoß Büroflächen und in den beiden oberen Geschossen ... mehr lesen

Haus Dahm

Geschäftshaus, Hagen , 2009, realisiert
Die Fassade zur Fußgängerzone ist im spanischen Kalksandstein Bateig phantasia mit seiner lebhaften Marmorierung gehalten, in den beiden unteren Geschossen gibt es zwei große Öffnungen für die Ladennutzung und eine schmale, gleich hohe, für den Eingang der oberen Geschosse. Diese weisen ein ganz anderes Raster als der Sockel auf und wollen mit diesem scheinbaren Widerspruch Modernität ausdrücken. Im zweiten Obergeschoß weicht die Fassade in 3 Ebenen zurück, eine nur 22 cm breite gothisierende Steinstrebe unterstützt die lediglich mit senkrechten Elementen versehenen mehrgeschossigen Fensterelemente, oberhalb des 4ten Geschosses drängen die zurückgesetzten Ebenen wieder nach vorne. Der achteckige Eingangsbereich wurde in Zusammenarbeit mit dem Künstler Peter Klein gestaltet, der das Thema des Hauses "Alpha und Omega" - Anfang und Ende, Kommen und Gehen - ... mehr lesen

Lenbach Gärten

Bürogebäude, München , 2003 bis 2007, realisiert
Im nordwestlichen Teil des Blocks, direkt angrenzend an das Hotel, befindet sich das Bürohaus. Es erstreckt sich entlang der Luisenstraße bis zur Karlstraße und ist im Osten von dem schmalen Park eingefasst. Seine stark vertikal gegliederte Fassade aus Crema Sintra wirkt umso stärker, als die eigentlichen Fensterrahmen aus Aluminium komplett hinter den Natursteinpfeilern verschwinden und somit das Gebäude nur aus zwei Materialien zu bestehen scheint: dem profilieren hellen Stein und den Glasflächen. Die Steinprofile mit dreieckigen Schnitt sind im 45 Grad Winkel zur Fassadenebene abgeschrägt, wodurch - je nach Beleuchtung - ein starkes Spiel aus Licht und Schatten resultiert. Die sechs ähnlich gehaltenen Geschosse schließt ein kräftiges horizontales Band oben ab, das darüber liegende einfacher gehaltene Laternengeschoss wird von einem stark profilierten 1,2 m auskragendem Dach dominiert - auch hier sind alle sichtbaren Teile entweder Naturstein oder Glas. Der optimistisch helle Stein und die vielen regelmäßigen und präzisen Gliederungen der Fassade wecken Assoziationen zum Klassizismus, die kräftige Attika erinnert an die Nähe zu Italien. Siehe auch: Lenbach Gärten Städtebau ... mehr lesen

Palais am Jakobsplatz

Bürogebäude, München , 2001 bis 2004, realisiert
An einem mittelalterlichen Platz mitten in der Altstadt von München steht dieses Büro- und Geschäftshaus. Ortstypisch weist es im Erdgeschoss Läden, darüber Büros und im zurückgesetzten Staffelgeschoß Wohnungen auf. Die Natursteinfassade ist stark vertikal gegliedert, sie nimmt Motive des späten 19. Jahrhunderts bewusst auf. Die Details sind zum Platz hin relativ aufwändig ausgebildet, an der Fassade zur Gasse sind sie deutlich ... mehr lesen

Beisheim-Center

Bürogebäude, Berlin , 2000 bis 2003, realisiert
Das zehngeschossige Bürogebäude lehnt sich formal an das First Leiter Building in Chicago von William Le Baron Jenney aus dem Jahre 1879 an. Ein wichtiges Motiv ist der Farbunterschied zwischen Pfeilern und Brüstungen aus gelbem Sandstein und den grauen Kapitellen aus Betonfertigteilen. Ein 1 m auskragendes Gesimsprofil als Betonfertigteil mit stark profilierter Untersicht schließt das Haus nach oben ab. Der Eingangsbereich ist zweigeschossig mit einem inneren Balkon auf der Ebene des ersten Obergeschosses. Die drei verschiedenfarbigen Marmorsorten an den Wänden, vertikal gegliedert, verbreiten eine heitere Stimmung. Alle Metallteile in diesem Raum sind in Bronze ausgebildet. Die direkte Anregung für diese Wandgestaltung kam von der Medrese-Moschee in Kairo aus dem Jahre ... mehr lesen

Hofgarten Palais

Bürogebäude, München , 1999 bis 2003, realisiert
Die platzartige Aufweitung des Karl-Scharnagl-Rings vor der Bayerischen Staatskanzlei erhält einen südlichen Abschluß durch einen achtgeschossigen Turm. Die Fortsetzung des Altstadtrings in südlicher Richtung wird durch ein zweites Bürogebäude als Straßenraum gefaßt. Das Ensemble ist somit ein Beitrag zum Thema "Stadtarchitektur". Beide Gebäude sind mit Terracottasteinen verkleidet und zeigen trotz hohem Glasanteil architektonische Masse. Durch Kastenfenster - außen Metall, innen Holz - wird der Schallschutz gewährleistet und der Energiehaushalt optimiert. Im Turmgebäude dominieren weiche gerundete Ecken, das niedrigere Haus zeigt scharfkantige Profile, so daß sich ein feiner Strukturunterschied herausbildet. Das Turmgebäude hat einen zweigeschossigen Eingang, der in einen überdachten, achtgeschossigen Innenhof führt. Dieser läßt alle Nutzer des Hauses an seiner räumlichen Wirkung ... mehr lesen
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